Regenerative Energien
Unter regenerative Energien sind die Solar-, die Wind-, und die Bioenergie zu verstehen. Außerdem gehören auch die Wasserkraft und die Geothermie dazu. Die Energie aus regenerativen Energiequellen ist stark gefragt und die Quellen werden auch immer weiter ausgebaut. Viele Stromerzeuger bieten Strom aus erneuerbaren Energien schon an. Hier ist dann kein Atomstrom enthalten. Wichtig ist der Ausbau dieser Art Energie vor allem jetzt auch, weil die Politik derzeit darüber diskutiert, alle Atomkraftwerke abschalten zu wollen. Natürlich stellt sich die Frage, wo die Kraftwerke für erneuerbare Energien gebaut werden sollen, aber hierüber braucht sich ein Verbraucher keine Gedanken machen, zumindest noch nicht.
Hat man als Verbraucher von erneuerbare Energien Nachteile?
Selbsverständlich ist die Energie, die aus regenerativen Energiequellen stammt, auch sehr umweltfreundlich. Noch kostet es den Verbraucher mehr, als wenn er sich für Atomstrom entscheidet, aber hier ist auch davon auszugehen, dass die Konkurrenz für Naturstrom sehr stark wird, sodass die Preise bei den Stromanbietern günstig werden. Regenerative Energien werden auch gefördert. Hier allerdings ist noch sehr viel Aufklärungsbedarf, denn die Verbraucher wissen bislang nicht, wie eine solche Förderung aussieht. Auch die Stromanbieter erhalten Förderungen, die nicht ungenutzt bleiben sollten. Neben der Förderung gibt es aber auch Gesetze und Verordnungen, über die ebenfalls aufgeklärt werden muss.
Förderung regenerativer Energie
Seit Mitte März 2011 gibt es neue Richtlinien zur Förderung für regenerative Energien, die für das Marktanreizprogramm gelten. Eine der Förderungen ist sehr wichtig, denn sie betreffen natürlich all jene, die ihren Strom aus regenerativen Energiequellen beziehen wollen. Zunächst betreffen die Änderungen die Solarkollektoren. Die befristete Erhöhung von der Basisförderung für die Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und die Raumheizung ist bis 30. Dezember 2011 auf 120 Euro/m² begrenzt. Die Förderung beträgt ab 2011 dann wieder 90 Euro/m²: Außerdem ist auch ein neuer Kesseltauschbonus eingeführt worden. Hier gilt aber, dass dieser degressiv ausgeschaltet sein muss. Der Bonus bezieht sich auf einen zusätzlichen Austausch von einem alten Heizkessel ohne eine Brennwertnutzung gegen, wie soll es anders sein, einen neuen Brennwertkessel. Der Bonus von 3600 Euro gilt ebenfalls nur bis 30. Dezember 2011 und beträgt danach wieder 500 Euro.
Auch gibt es Änderungen bei Biomasseanlagen. So kann beispielsweise nur noch ein Antrag auf Scheitholzvergaserkessel gestellt werden, wenn hier eine sehr niedrige Staubemission nachgewiesen werden kann. Es gilt hier ein Grenzwert von 15 mg/m³, damit eine Förderung überhaupt möglich wird. Auch sind Änderungen bei Wärmepumpen in Kraft getreten. Hier sind die Anforderung für eine Förderung überarbeitet worden. Hier wurde mit unter die geforderte Jahresarbeitszahl herabgesetzt. Auch ist die Förderung auf neue Bemessungsmaßstäbe umgestellt worden.
Bei Interesse unbedingt Informationen einholen
Wer sich für regenerative Energien interessiert und Anlagen hierzu nutzen möchte, der sollte sich nicht nur über die Nutzung der regenerativen Energien und die Möglichkeiten informieren, sondern gleichzeitig auch darüber Informationen einholen, wie es mit den Förderungen hierzu aussieht. Sicherlich wird sich der ein, oder andere, auch für die Solarenergie interessieren. Hier spielen natürlich die Fotovoltaik Anlagen eine entscheidende Rolle. Gerade beim Bau eines neuen Hauses können regenerative Energien mit einbezogen werden. Aber auch all jene, die noch Atomstrom beziehen, sollten sich über den Naturstrom erkundigen. Dieser wird bald bei den Versorgern Standard werden.
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